EUR/GBP: Nächste Abwärtswelle einplanen?

eurgbp_18042016EUR/GBP (Tageschart): Das Währungspaar hat im Januar eine mehrmonatige Bodenbildung abgeschlossen und bewegt sich seitdem in einem intakten Aufwärtstrendkanal. Innerhalb dieser Struktur brach EUR/GBP Anfang April auf ein neues Jahreshoch bei 0,8116 aus. Dies war aber auch Startschuß einer Korrekturbewegung, die zunächst bis auf das vorherige Jahreshoch an die Marke von 0,7923 abzielte. Mit Erreichen dieser Unterstützung wurde eine verhaltene Gegenbewegung eingeleitet, welche man durchaus als eine potenzielle bearishe Flagge interpretieren kann. Bei einer Auflösung der Formation nach unten würde ein neues Ausstiegssignal mit einem Abschlagspotenzial von etwa 193 Pips getriggert. Sollte im Zuge dessen auch auch die Kreuzunterstützung bestehend aus der Horizontalen bei 0,7923 und der unteren Begrenzung des Aufwärtstrendkanals fallen, würde sich das Szenario einer Korrektur erhärten. Die nächsten Ziele auf der Unterseite wären dann die Haltezonen bei 0,87831 und 0,7772.  Bei Preisgabe des Oktoberhochs 2015 wäre sogar die gesamte Bodenbildung infrage zustellen. Aus Bullensicht stellt sich die aktuelle Bewegung als Rücklauf an die untere Aufwärtstrendkanalbegrenzung dar. Das besprochene Unterstützungscluster könnte durchaus das Sprungbrett für einen neuen Aufwärtsimpuls sein. Jedoch ergibt sich erst ein neues prozyklisches Kaufsignal über 0,8116.

Tendenz: Bullish > 0,8116, Bearish < 0,7923 + untere Aufwärtstrendkanalbegrenzung

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EUR/CAD auf die Watchlist!

eurcad_11042016EUR/CAD (Tageschart): Das Währungspaar hat im April 2015 einen immer noch intakten Aufwärtstrendkanal gebildet. Jedoch hat sich innerhalb dieser Struktur zwischen Januar und Februar ein Doppeltop ereignet, der die Notierungen bis Anfang März an die untere Aufwärtstrendkanalbegrenzung bei 1,4388 zurückfallen lies. Seitdem konsolidiert EUR/CAD in einem leicht aufsteigenden Keil. Aufgrund der Formationsreife dürfte es bald zu einer Trendbewegung kommen. Normalerweise lösen sich solche Konsolidierungen entgegen der Trendrichtung nach unten auf. In diesem Fall entsteht ein neues Ausstiegssignal, dass bei Unterschreitung der unteren Aufwärtstrendkanalbegrenzung für eine Korrekturausweitung in Richtung 1,4388/ 1,42,79 und dem Dezembertief bei 1,4037 sprechen dürfte. Bei Preisgabe letztgenannter Marke würde sogar ein großes Doppeltop mit Hochpunkten im August 2015 bei 1,5563 und Januar bei 1,6106 vorliegen und eine mittelfristige Trendwende nahelegen. Sollte sich hingegen das Währungspaar für die Oberseite entscheiden, dürfte aber erst mit Wiedereroberung der Nackenlinie der kleinen Doppeltopformation bei 1,5116 Aufwärtspotenzial entstehen. Gelingt in der Folge auch die Herausnahme der oberen Trendkanalbegrenzung des seit Januar vorliegenden kurzfristigen Abwärtstrends, wären nicht nur die unmittelbaren Abwärtsgefahren gebannt, sondern perspektivisch ein Wiedersehen mit den Januar- sowie Februarhochs möglich.

Tendenz: Bullish > 1,5116 bzw. obere Trendkanalbegrenzung kurzfristiger Abwärtstrend Bearish < untere Keilbegrenzung

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BoJ verliert an Glaubwürdigkeit! USD/JPY setzt Abwärtstrend fort!

usdjpy_07042016Der japanische Notenbankpräsident Kuroda hat erneut klargemacht, dass die BoJ an ihrem Inflationsziel von 2% festhalten wird, und wenn nötig weitere geldpolitische Maßnahmen beschließen wird. Davon gehen aber die Marktteilnehmer in der aktuellen Situation nicht mehr aus. Die Notenbank ist die expansivste, und es ist seit Beginn des geldpolitischen Instruments im Jahr  2013 nicht gelungen Japan nachhaltig aus der Deflation zu manövrieren. Die Glaubwürdigkeit ist dahin. Der Yen legt daraufhin deutlich zu. Wie in der Analyse vom 05. April haben wir auf die Abwärtsrisiken hingewiesen. Aktuell nähert sich das Währungspaar der unteren Abwärtstrendkanalbegrenzung. Das Chartbild ist klar negativ.

Tendenz: Bullish > 110,68, Bearish < untere Rechteckbegrenzung

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USD/MXN mit Chance auf Doppelboden!

usdmxn_06042016USD/MXN (Tageschart): Das Währungspaar befindet sich seit 2013 in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Dabei überschossen die Notierungen den mittelfristigen Aufwärtstrendkanal im Januar und Februar. Diese Übertreibung auf der Oberseite führte beim zweiten Mal zu einer deutlichen Umkehr und löste in der Folge eine Korrektur aus. Erst Mitte und Ende März etablierten sich bei 17,2277 und 17,0891 wichtige Zwischentiefs, die bei Überwindung der Marke von 17,6882 einen Doppelboden darstellen. Aktuell versucht USD/MXN genau dieses Unterfangen. Im Erfolgsfall würde eine klassische Trendwende vorliegen, die ein kalkulatorisches Kursziel bis auf 18,2944 vorsieht. Hierbei sind die nächsten Anlaufziele an den Horizontalen 17,9868/ 18,1802 und 18,3757 anzutreffen bevor perspektivisch das Allzeithoch bei 19,4425 wieder auf die Agenda rückt. Gestern scheiterte aber bereits ein erster Ausbruchsversuch, sodass bei einem erneuten Abprall an dieser Hürde ein Pullback in Richtung 17,6109 und 17,4880 eingeplant werden muß. Bei Unterschreitung des Märztiefs droht sogar die Wiederaufnahme des kurzfristigen Abwärtstrends in Richtung der Untersützungen 16,9141/ 16,6353 und 16,4354.

Tendenz: Bullish > 17,6882 Bearish < 17,6882 bzw. 17,0891

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USD/JPY in Rutschgefahr!

usdjpy_05042016USD/JPY (Tageschart): Das Währungspaar hat zwischen Anfang 2015 und Februar diesen Jahres eine große Topbildung in Form einer SKS-Formation abgeschlossen, die ein Kursziel bis in den Bereich von etwa 106,40 aufweist. In der Folge fielen die Kurse bis Mitte Februar auf 111,67 und konsolidierten seitdem in einer abfallenden Rechteckformation. Heute präsentiert sich USD/JPY erneut mit Schwäche und droht die Formation nach unten aufzulösen. In diesem Fall würde sich die Abwärtsbewegung fortsetzen und nochmals ein Ausstiegssignal mit einem Kursziel bis auf 106,02 freisetzen, was mit dem ursprünglichen Abschlagspotenzial der großen Topformation harmonisiert. Dabei liegen die nächsten Haltezonen bei 110,08/ 108,42 und 107,41. Dieses bearishe Szenario wäre aber entschärft, wenn es gelingt die Nackenlinie der SKS-Formation zurückzuerobern und eine mögliche Short-Covering-Rally triggern. Bis dahin ist es aber noch ein gutes Stück Arbeit.

Tendenz: Bullish > Nackenlinie SKS Bearish < untere Rechteckbegrenzung

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EUR/GBP versucht den Keilausbruch!

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EUR/GBP (Tageschart): Das Währungspaar hat Anfang des Jahres eine mehrmonatige Bodenbildungsphase erfolgreich abgeschlossen und bewegt sich seitdem in einem Aufwärtstrendkanal. Innerhalb dieser Struktur hat sich ein aufsteigender Keil gebildet, den das Währungspaar heute versucht nach oben aufzubrechen. Normalerweise erfolgt eine Auflösung entgegen der Trendrichtung, aber in starken Trendphasen ist auch das Gegenteil zu beobachten. Dies könnte hier der Fall sein. Wird die Tendenz bis Handelsende beibehalten, liegt ein Einstiegssignal vor. Ein Kursziel lässt sich zwar nicht ableiten, aber die nächsten Anlaufpunkte auf der Oberseite wären bei 0,8006/ 0,8040 und 0,8067 vorzufinden. Sollte das Unterfangen dennoch scheitern, würde  ein Fehlausbruch vorliegen, der zunächst für einen Dämpfer sorgen und die Haltezonen bei 0,7828/ 0,7790 und 0,7767 in den Fokus rücken dürfte. Bei Unterschreitung des Märztiefs bei 0,7656 würde sich das Chartbild deutlicher eintrüben und eine obere Wende ermöglichen.

Tendenz: Bullish > obere Keilbegrenzung Bearish < untere Keilbegrenzung bzw. 0,7656

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NZD/USD mit Chance auf große Bodenbildung (Big Picture)!

nzdusd_30032016NZD/USD (Wochenchart): Seit dem Allzeithoch im Juli 2014 bei 0,8836 bewegt sich das Währungspaar in einem übergeordneten Abwärtstrend. Im Zuge dieser Bewegung erreichte NZD/USD im August letzten Jahres an der Marke von 0,6204 ein erstes wichtiges Zwischentief, auf das  – nach einer Zwischenerholung  – im Januar bei 0,6348 ein zweites höheres Tief folgte. Aktuell versucht das Währungspaar das Oktoberhoch 2015 bei 0,6898 zu überwinden, was auch als  Nackenlinie einer Doppelbodenformation mit den beiden genannten Zwischentiefs fungiert.  Im Erfolgsfall wäre eine klassische Trendwende vollzogen, die ein kalkulatorisches Kursziel bis auf 0,7592 vorsieht. Wichtige Anlaufpunkte auf dem Weg nach Norden liegen dann bei 0,7013/ 0,7171/ 0,7275 und 0,7366. Sollte das Währungspaar jedoch an dieser Hürde zunächst scheitern, wäre ein Pullback an die Unterstützungen bei 0,6825 und 0,6757 einzuplanen ohne die Chance auf der Oberseite vollständig zu verlieren. Dies würde aber eintreten, wenn die August- und Januartief unterschritten werden würde. Demnach würde sich nämlich die Entwicklung der letzten Monate als Konsolidierung in einem intakten Abwärtstrend darstellen und ein neues mittelfristiges Verkaufssignal auslösen.

Tendenz: Bullish > 0,6898 Bearish < 0,6342

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EUR/HUF in „Rounding Bottom“?

eurhuf_24032016EUR/HUF (Tageschart): Das Währungspaar befindet sich seit Jahren in einem graduellen Aufwärtstrend  und hat Mitte Januar 2015 an der Marke von 327,6210 ein neues Allzeithoch erzielt. Jedoch währte die Freude nicht lange, da es sich hierbei um ein „Spike-Hoch“ handelte, auf das eine ausgeprägte Korrektur bis auf 295,6200 folgte. Seit Juli letzten Jahres laufen die Notierungen zwischen 306,9184 und 318,1600 seitwärts. Dabei erreichte EUR/HUF Mitte Februar die untere Handelsspannenbegrenzung und nutzte dies zu einem neuen Aufwärtsschub. Charttechnisch zeichnet sich ein potenzieller „Rounding Bottom“ ab, der mit Überwindung der Hürde bei 311,9425 an Fahrt nach oben aufnimmt. Perspektivisches Ziel dürfte erneut die obere Handelsspannenbegrenzung bzw. das Zwischenhoch an der Marke von 319,2345 sein. Ein Ausbruch über dieses Niveau würde sogar die lange Seitwärtsphase auflösen und das Spikehoch von Januar 2015 wieder auf die Agenda rücken lassen. Das kalkulatorische Kursziel liegt dann bei 329,4016. In diesem Fall liegen die nächsten Anlaufpunkte bei 320,4329 und 321,0338. Die bullishen Aussichten würden sich aber bei Preisgabe der Schlüsselmarke bei 306,9184 eintrüben, so dass ein Test der unteren Handelsspannenbegrenzung anstehen könnte. Fällt dieser negativ aus, wäre ein Verkaufssignal mit einem Kursziel bis auf 295,6768 getriggert.

Tendenz: Bullish > 311,9425 Bearish < 311,9425

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USD/NOK: Rebreak oder Top?

usdnok_22032016USD/NOK (Tageschart): Das Währungspaar befindet sich seit Sommer 2014 in einem übergeordneten Aufwärtstrend, der aber durch die Entwicklung der letzten vier Monate wackelt. Ausschlaggebend hierfür ist  die sich seit dem Mehrjahreshoch bei 8,9938 ausgebildete SKS-Topformation. Diese wurde letzten Donnerstag nach unten aufgelöst und hat ein Verkaufssignal mit einem Kursziel bis in den Bereich von etwa 7,8872 getriggert. Zunächst fielen auch die Kurse bis auf 8,3011, um aber wieder in Richtung Nackenlinie zurückzulaufen. Scheitert die Bewegung an diesem Widerstand, handelt es sich lediglich um einen Rücktest, und es erhöhen sich die Chancen auf eine Wideraufnahme der Abwärtsbewegung. In diesem Fall befinden sich die nächsten Unterstützungen bei 8,3011/ 8,2425 und 8,1872. Alternativ haben aber die Bullen derzeit noch die Möglichkeit zu kontern und die Nackenlinie zurückzuerobern. Dabei würde nämlich ein Fehlausbruch vorliegen und eine Short-Covering-Rally könnte sich in Richtung der Anlaufpunkte bei 8,6071/ 8,6918 und 8,7634 entfalten. Die Entscheidung dürfte bald fallen.

Tendenz: Bullish > Nackenlinie Bearish < Nackenlinie

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USD/JPY: Schrittmacher der Märkte in Entscheidungssituation!

usdjpy_16032016USD/JPY (Tageschart): Der japanische Yen gilt als „Liquiditätsbarometer“ an den Finanzmärkten. Mit einer Stabilisierung der Aufwertungstendenz seit Mitte Februar war auch der Aufwärtsschub an den Aktienmärkten möglich. Jedoch konsolidiert das Währungspaar USD/JPY nach einer großen Topbildung in einem Dreieck, dass aufgrund der Formationsreife bald aufgelöst werden sollte. Bei einem Ausbruch auf der Unterseite würde ein neues prozyklisches Verkaufssignal entstehen, dass ein kalkulatorisches Abschlagspotenzial von etwa 391 Pips nach sich ziehen könnte. Dabei liegen die nächsten Anlaufpunkte auf der Unterseite an den Februartiefs bei 111,02, am Oktoberhoch 2014 bei 110,14 sowie an der Horizontalen bei 109,45. Flankiert werden diese Haltezonen durch die untere Begrenzung des Abwärtstrendkanals, der sich seit August letzten Jahres etabliert hat. Aber auch eine Auflösung nach oben kann nicht ausgeschlossen werden. Gelingt es die Marke von 114,93 zu überwinden, wäre zumindest ein Rücktest des wichtigen Augusttiefs bei 116,15 einzuplanen, die das Chartbild zwischen Bullen und Bären „aufteilt“. Nämlich erst eine nachhaltige Rückeroberung dieses Niveaus würde den bearishen Bias entkräften und sogar eine Short-Covering-Rally ermöglichen.  Davon dürfte dann auch der Aktienmarkt profitieren.

Tendenz: Bullish > 114,93 bzw. 116,15 Bearish <  untere Dreiecksbegrenzung

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