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Vor Brexit-Votum: GBP/USD erreicht zentralen Widerstandsbereich!

gbpusd_23062016GBP/USD (Tageschart): Das Währungspaar befindet sich seit dem Mehrjahreshoch vom Juli 2014 bei 1,7151 in einem intakten mittelfristigen Abwärtstrend. Dabei hat sich erst Ende Februar an der Marke von 1,3836 der Verkaufsdruck erschöpft und eine Gegenbewegung setzte ein. In den letzten Tagen nahm diese wieder deutlich an Fahrt auf und katapultierte GBP/USD an den zentralen Widerstandsbereich schlechthin. Dieser besteht aus dem Maihoch bei 1,4711, der oberen Begrenzung der Erholungsformation und der Trendkanallinie des Abwärtstrends. Sollte die Herausnahme dieser massiven Hürde gelingen, wäre ein Befreiungsschlag geglückt, der die mittelfristigen Perspektiven wieder auf die Oberseite verschieben würde. Zur Kurszielbestimmung könnte man den potenziellen Doppelboden mit der Nackenlinie 1,4711 heranziehen, was auf ein Kursziel bis in den Bereich von etwa 1,5706 hinausläuft. Im Erfolgsfall liegen die nächsten Ziele bei 1,4894/ 1,4945 und 1,5025. Sollten die Bullen jedoch an dieser Stelle scheitern, wäre zunächst ein Pullback an die Haltezonen bei 1,4661/ 1,4563 und 1,4436 einzuplanen. Mittelfristig bearish würde es bei Verletzung der unteren Begrenzung der Erholungsformation werden. Hierbei würde sich nämlich die Entwicklung der letzten Monate als eine bearishe Flagge in einem Abwärtstrend darstellen. Das kalkulatorische Abschlagspotenzial beträgt in diesem Szenario rund 1.400 Pips.

Tendenz: Bullish > 1,4846 Bearish untere Flaggenbegrenzung

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FTSE 100 (H1): Wird die SKS negiert?

ftse100_20062016Der FTSE 100 (H1) setzt aufgrund der erhöhten Spekulationen für einen EU-Verbleib Großbritanniens zu einer Gegenbewegung an. Aktuell kann der Index +2,24% zulegen und durchschlägt dabei die Nackenlinie eines nicht ganz perfekten SKS-Tops. Damit hat der FTSE 100 (H1) die Chance, eine „Short-Covering-Rally“ auszulösen und weiter anzusteigen. Über 6.323,68 Punkten dürfte sich dieses Szenario weiter erhärten. Unter 5.902,16 Zählern droht die Fortsetzung der übergeordneten Abwärtsbewegung.

FTSE 100 (H1), 20.06.2016, 10:03 Uhr

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Lesenswertes für das Wochenende 18.06. – 19.06.2016

Draghi in der Höhle des Löwen

Aus keiner anderen Partei bekommt EZB-Chef Mario Draghi so viel Kritik wie aus der CSU. Am Freitagabend hat er in München eine Laudatio für den Ehrenvorsitzenden der Partei, Theo Waigel, gehalten. Ein Ortsbesuch. http://goo.gl/75N6G9

Warum diese Aktien verkauft werden sollten

Die intensive Brexit-Diskussion hat zu technischen Eintrübungen an der Börse geführt. Diese mahnen zu Vorsicht. Vor allem bei Lufthansa-Aktien. Auch andere Wertpapiere sollten aus dem Depot genommen werden. Eine technische Analyse. http://goo.gl/h60JHd

Flüchtlinge könnten Wirtschaft langfristig schaden                                                                                                                                                                      Ein neue Studie warnt: Die Flüchtlingszuwanderung kann langfristig negative Effekte auf die Wirtschaft haben. Eine andere Studie sieht das nahezu gegenteilig – aber nur unter besonderen Umständen. http://goo.gl/526DaL

Wunder ausser Dienst
Der Zinseszinseffekt entfaltet langfristig grosse Kraft. Doch derzeit ist er ausser Dienst. Das hat erhebliche finanzielle Folgen für künftige Rentner und Eigenheimkäufer sowie für Sparer allgemein. http://goo.gl/UWLUuv
IWF warnt eindringlich vor Brexit 

Der Internationale Währungsfonds warnt die Briten: Vor allem sie selbst würden darunter leiden, wenn sie die EU verließen. http://goo.gl/dxDQLj

Marc Faber: „Brexit ist das beste, was UK und Europa passieren kann!“

Der Investmentguru meint in einem CNBC-Interview, dass Großbritannien außerhalb der EU bessere Wachstumschancen habe und einen positiven Dominoeffekt auslösen könne, da es Anreize für andere Staaten gebe, dem britischen Beispiel zu folgen. Die EU sei hingegen ein schlecht geführtes Horrorgebilde. http://goo.gl/5DDhky

 

GBP/USD löst bearishen Keil auf!

gbpusd_14062016GBP/USD (Tageschart): Der Brexit-Abstimmung wirft beim Britischen Pfund ihre Schatten voraus und führt im Vorfeld zu verstärkten Verlusten. So hat auch das Währungspaar GBP/USD mit kräftigeren Abgaben zu kämpfen. Charttechnisch hat sich die Situation ebenfalls verschärft. Der seit Juli 2014 vorherrschende Abwärtstrend dominiert nach wie vor das übergeordnete Geschehen. Dabei hat sich Ende Februar das bisherige Jahrestief an der Marke von 1,3847 gebildet, was Ausgangsbasis einer Erholungsbewegung war. Diese hat die Form eines aufsteigenden Keils angenommen und wurde regelkonform am Freitag nach unten aufgelöst. Gestern erfolgte ein Rücktest der unteren Keilbegrenzung, die für die Bullen schlecht ausfiel, sodass die Abwärtstendenz überwiegt. Ein Kursziel lässt sich nicht ableiten, aber häufig führen die Bewegungen zum Ursprung der Formation zurück – also an das erwähnte Jahrestief. Erste Unterstützungen liegen bei 1,4119 und 1,4003 vor. Die Situation kann wieder neutralisiert werden, wenn es gelingt die untere Keilbegrenzung zurückzuerobern. Realistische Perspektiven auf der Oberseite ergeben sich aber erst bei Herausnahme des Kreuzwiderstands bestehend aus dem Aprilhoch bei 1,4764 und der oberen Abwärtstrendkanalbegrenzung. In diesem Fall wäre der Befreiungsschlag gelungen und eine tragfähige Bodenbildung vollzogen.

Tendenz: Bullish > 1,4764 + obere Abwärtstrendkanalbegrenzung Bearish < untere Keilbergenzung

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Lesenswertes für das Wochenende 04.06- 05.06.2016

Pillen gegen das «Brexit-Fieber»
In Skandinavien, wo Dänemark und Schweden eigene Währungen haben, rüstet man sich für die Turbulenzen eines allfälligen Brexit. Namentlich die dänische Krone scheint unter Aufwertungsdruck zu kommen.
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„Die EZB geht aggressiv vor“
Europas Notenbank startet in den nächsten Tagen mit dem Kauf von Unternehmensanleihen. Die Gefahren für Märkte und Steuerzahler sind enorm, das Vertrauen in die Geldpolitik könnte die EZB nun endgültig ruinieren. http://goo.gl/j2yKh8
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Schwacher Arbeitsmarkt spricht gegen eine Zinserhöhung

Im Mai entstanden nur wenige Jobs. Ökonomen hatten mit wesentlich mehr gerechnet. Aus Sicht der Märkte sprechen die schwachen Daten gegen eine Zinserhöhung im Juni. http://goo.gl/KLgTD0

Gold: Big Money bezieht Position, Minenaktien zeigen auffällige Stärke

Die Abkühlung für die Edelmetallhausse hat einige gute Gründe: Einerseits Zinserhöhungsfantasien in den USA, die zusammen mit einem stärkeren Dollar zu einem schwächeren Goldpreis führen. Von Interesse ist aber vor allem die relative Stärke der Minenaktien. Damit bleibt Gold aussichtsreich. https://goo.gl/1Jb6tL

Wo die Gefahren von grossen ETF-Anbietern liegen

Die von den grössten amerikanischen Indexfonds gesammelten Mittel sind enorm, ihr Einfluss dementsprechend. Es entsteht die Befürchtung, dass der Wettbewerb in manchen Sektoren darunter leidet. http://goo.gl/LHL2Mw

Die Chance auf eine Sommerrally

Die Tage der Entscheidungen rücken näher – und damit die Weichenstellung für die Märkte. Doch vor dem Brexit-Votum und dem US-Zinsentscheid halten die Dax-Anleger ihre Füße still. Was in der kommenden Woche wichtig wird. http://goo.gl/kHbh3e

Lesenswertes für das Wochenende 27.02.-28.02.2016

Brexit-Befürworter gehen in Führung

Die Mehrheit der Briten ist einer Umfrage zufolge nun für einen Austritt ihres Landes aus der EU. Unterdessen bezeichnen die G20-Staaten einen Brexit als Stabilitätsrisiko. http://goo.gl/PuM9gT

Diese neun Aktien müssen Sie kennen

Nur wenige europäische Standardwerte sind noch in der Hausse. Dazu gehören Profiteure der Brexit-Diskussion und ein bekannter Börsenstar. Lohnt es sich noch, als Anleger jetzt einzusteigen?http://goo.gl/GIal56

„AUCH EINE SANFTE LANDUNG CHINAS IST PROBLEMATISCH“

Anlagestratege Bernd Ondruch erklärt im Capital-Interview, warum er die jüngsten Kurssprünge nur für eine Zwischenerholung in einem Bärenmarkt hält – und die Probleme Chinas weiter eher unterschätzt werden. http://goo.gl/ESd9zW

Der Marktzyklus deutet auf weitere Kursverluste hin

In den USA sprechen die Indizien dafür, dass der Markt in die vierte Phase des Börsenzyklus eingetreten ist und nun weitere Abgaben drohen. http://goo.gl/ini7G0

Deutsche Bank: It’s time to buy gold

Gold is still expensive, but rising economic risks and market turmoil mean investors should buy it for insurance, Deutsche Bank said Friday. http://goo.gl/ouEauD

Here’s How Electric Cars Will Cause the Next Oil Crisis

A shift is under way that will lead to widespread adoption of EVs in the next decade. http://goo.gl/d9Ek06

Lesenswertes für das Wochenende 20.02. – 21.02.2016

Buffett investiert in Öl und geht online

Investment-Guru Warren Buffett lässt sein „Woodstock für Kapitalisten“ erstmals live übertragen – und überrascht obendrein mit einer neuen Beteiligung. http://goo.gl/7WqYdq

„Der größte Fehler wäre, jetzt noch gute Aktien zu verkaufen“

Der Chef von Deutschlands größtem Vermögensverwalter glaubt weder an steigende Zinsen noch an einen schlimmen Börsencrash wie 2008. Warum Bert Flossbach Gold und bestimmte Aktien nachkauft. http://goo.gl/F8InM6

Deutsche Sparmisere: Ökonomen fordern Abschaffung der Riester-Rente

Sie sei „eine Umverteilung zugunsten der Gutverdienenden und Finanzdienstleister“: Führende Ökonomen fordern im SPIEGEL eine Alternative zur Riester-Rente – zum Beispiel einen „Schäuble-Bond“. http://goo.gl/wd6LKI

EU-Deal mit Großbritannien: Viel Lärm um ziemlich wenig

Die EU hat mit Großbritannien einen Deal geschlossen, der technisch und unverständlich ist. Nun wird auf die Briten eine Propaganda-Gewitter niedergehen, in dem keiner der Proponenten wirklich meint, was er sagt. Gut möglich, dass die Briten am Ende ganz anders entscheiden werden als sie dies in einer nüchtern-ehrlichen Auseinandersetzung tun würden. Die Stunde der Schauspieler ist gekommen. http://goo.gl/lgi2gq

Feri-Chefstratege Heinz-Werner Rapp: Kursanstiege zum Verkaufen nutzen

„Der abrupte Absturz der Börsen zeigt ganz klar: Die globalen Probleme, die schon 2015 unter der Überfläche geschwelt haben, werden nicht länger ignoriert“, warnt Dr. Heinz-Werner Rapp (Bild), Vorstand und oberster Anlagestratege der Feri-Gruppe in einem Marktkommentar. http://goo.gl/F2PILn

Die EZB wird die Anleger überwältigen

Enorme Kursturbulenzen sorgen für Schlagzeilen. Eine gute Zeit, um Wertpapiere zuzukaufen; vor allem dann, wenn die Europäische Zentralbank monetär sehr expansiv werde, sagt Franck Dixmier von Allianz Global Investors. http://goo.gl/1kZqFw